Was dir Amazons Blick ins Buch bringt

Ich habe mich schon so daran gewöhnt, dass ich jedes Mal überrascht bin, wenn ein Buch ihn nicht hat: den Blick ins Buch bei Amazon. Wie der genau funktioniert und was du als Autor*in davon hast, erfährst du in diesem Artikel.

Wie funktioniert Amazons Blick ins Buch?

Alle Bücher mit „Blick ins Buch“-Logo kannst du als Nutzer*in anklicken und durchstöbern. Nicht alle Seiten werden angezeigt, sondern normalerweise etwa 10 %. Amazon trifft mit den verschiedenen Verlagen individuelle Vereinbarungen, sodass die gezeigte Seitenzahl abweichen kann. Grundsätzlich kannst du aber davon ausgehen, dass die Leseprobe, die du so erhältst (oder gibst), nicht klein ist. Sie soll einen richtigen Eindruck vom Buch vermitteln, und das geht nun mal nur, wenn man ein bisschen was sehen kann.

Wie kann ich mein Buch für den Blick ins Buch anmelden?

Wenn du dein Buch bei einem Verlag veröffentlichst, wird er mit Amazon aushandeln, ob und wie du bei Blick ins Buch mitmachst. Als Selfpublisher*in machst du das selbst. Die großen Anbieter wie BoD oder epubli bieten dir die Option, dein Buch anzumelden oder auch nicht. Die Seitenauswahl erfolgt dann automatisch.

Bei CreateSpace (Amazons Publishing-Programm) bist du automatisch für Blick ins Buch angemeldet.

Wenn du nicht zufrieden mit der Auswahl bist, gerne mehr oder weniger vom Buch zeigen würdest oder dein Publisher dein Buch nicht für dich anmeldet, kannst du dich an den Support von Amazon wenden. Unter search-inside-submit@amazon.de kannst du deine Wünsche zum Blick ins Buch mitteilen. Das geht aber nur, wenn du dein Buch selbst veröffentlicht hast. Ansonsten muss dein Verlag das für dich tun, weil er dann der richtige Kontakt für Amazon ist.

Was bringt dir als Autor*in der Blick ins Buch?

Natürlich bietet Amazon den Blick ins Buch nicht für dich als Autor*in oder für die Verlage an. Zunächst mal ist diese Funktion vor allem für Amazon nützlich. Die Erfahrung, die Kund*innen in einer Buchhandlung machen, wird zumindest ein Stück weit reproduziert. Man kann im Buch blättern, ein paar Seiten lesen und sich so einen eigenen Eindruck verschaffen. Ein Vorteil weniger für die lokale Buchhandlung.

Als Autor*in könnte dir das egal sein. Wenn Amazon für dich nicht so wichtig wäre.

Jedes fünfte Buch in Deutschland wird über Amazon gekauft (mehr dazu hier: Studie). Das betrifft alle Bücher, Romane, Sachbücher und Ratgeber. Das heißt zwar auf der anderen Seite, dass 80 % aller Bücher woanders gekauft werden. Aber auch, dass es keinen einzelnen Anbieter am Markt gibt, der dir eine ähnliche Sichtbarkeit verschaffen kann wie Amazon. Gerade für Selfpublishing-Titel ist Amazon noch viel wichtiger, weil du sehr wahrscheinlich keinen Vertrieb aufbauen und alle Buchhandlungen beliefern wirst. Wahrscheinlich werden eher 80 – 100 % deiner Bücher über Amazon verkauft, wenn du dein Buch selbst veröffentlichst.

Der Blick ins Buch kann dir aus den folgenden 3 Gründen dabei helfen, die richtigen Leser*innen anzusprechen.

  1. Er ist ein „Hygiene-Faktor“. Das heißt: Wenn er fehlt, wirkt das nicht besonders vertrauenswürdig. Ich selbst habe schon häufiger Bücher einfach deswegen nicht gekauft, weil ich vorher nicht reinschauen konnte.
  2. Du kannst mit deinen Inhalten überzeugen. Deine Leser*innen müssen sich nicht darauf verlassen, dass der Klappentext schon stimmen wird. Sie können sich vielmehr selbst ein Bild verschaffen und sich davon überzeugen, dass dein Ratgeber super ist. Wenn du die Struktur gut aufbaust und damit Spannung erzeugst, sorgst du so schon dafür, dass die Menschen das Buch auf jeden Fall haben wollen.
  3. Du lenkst die Erwartungen. Es ist immer gut, Erwartungen zu übertreffen, und zwar in jedem einzelnen Schritt der Suche aus Leser*innensicht. Dein Cover muss besser sein, als erwartet, dein Titel, die Struktur und auch der Text auf den ersten Seiten. Wenn du immer wieder Erwartungen übertriffst, wirst du auch positive Rezensionen erhalten. Und du kannst so auch sicher sein, dass nicht die Falschen deine Bücher kaufen, für die dein Buch vielleicht wirklich nicht das richtige ist. Und die dir dann eine negative Bewertung geben.

Ist es sinnvoll, die eigenen Inhalte kostenlos zur Verfügung zu stellen?

Als Bloggerin kenne ich darauf natürlich nur eine Antwort: Ja. Ich selbst stelle wahrscheinlich 80 % aller meiner Inhalte kostenlos zur Verfügung, auf diversen Blogs, über Leseproben und kostenlose Online-Seminare.

Klar willst du dein Buch verkaufen. Und das sollst du auch. Du musst nur davon ausgehen, dass Leser*innen immer anspruchsvoller werden, je einfacher es wird, ein Buch zu veröffentlichen. Das ist völlig in Ordnung, wenn du richtig gute Bücher schreibst und verkaufst. Und das auch schon auf den ersten Seiten zeigst – kostenlos für deine Leser*innen.

Das Problem bei Dienstleistungen – und das ist das Wissen in deinem Ratgeber ja auch – ist, dass sie bei der Erstellung verbraucht werden. Sobald deine Leser*innen dein Buch gelesen haben, brauchen sie es eigentlich nicht mehr. Sie wissen ja alles, was drin steht. Wenn sie aber auf Amazon ins Buch schauen und die ersten Seiten sehen, haben sie ja nur einen Tel des Wissens. Wenn ihnen das schon gefällt und hilft, werden sie den Rest erst recht haben wollen.

Denn: Wer schon auf Amazon unterwegs ist, ist ja durchaus bereit, ein Buch zu kaufen, und sucht „nur noch“ das richtige. Anders als auf Webseiten erwarten Menschen nicht, dass sie hier alle Antworten kostenlos finden. Sie wollen nur sichergehen, dass sie auch wirklich das finden, was sie brauchen.

Und dafür bekommst du einen richtig guten Platz im größten Schaufenster, und darfst dort präsentieren, was du zu bieten hast. Ist doch super, oder?

Und die Konkurrenz?

Was deine Leser*innen können, können natürlich auch andere Autor*innen: Sie können Amazon als Suchmaschine und Recherchequelle nutzen, dein Buch anschauen und es – das ist die Angst vieler Autor*innen – sogar kopieren.

Wenn du diese Angst hast, würde ich schnellstmöglich daran arbeiten, sie abzulegen. Denn sie blockiert dich nur und hält dich davon ab, mit deinem Buch nach draußen zu gehen. Und das musst du, wenn du es erfolgreich veröffentlichen willst.

Wie du diese Angst ablegst? Ganz einfach. Mach dir klar, dass

  • du für Kopien erst interessant wirst, wenn du schon erfolgreich mit deinem Buch bist. Dann kennen dich die Menschen aber schon und wissen, dass du das Original geschrieben hast. Du hast dann einiges an Vorsprung.
  • jemand, der dich kopieren will, auch einfach dein Buch kaufen kann. 20 Euro Investition werden ihn oder sie kaum davon abhalten, wenn ein Plagiat wirklich das Ziel ist.
  • du jederzeit neue Ideen haben kannst.
  • genügend Platz für mehr als einen Ratgeber zu einem Thema ist.

Also: Nutze die Chance, die du bekommst, und zeige mit Freude die Inhalte deines Buchs her, die du zeigen kannst. Du wirst dadurch mehr Leute überzeugen, dein Buch zu kaufen, als du verlierst, weil sie schon einen Teil davon gelesen haben.

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