10 Fehler, die du in deinem Ratgeber vermeiden solltest

Mit einem Ratgeber kannst du zwar Fehler machen, aber auch viele gute Dinge erreichen: Du probierst dich im Schreiben und Veröffentlichen aus, du hilfst Menschen und du kannst ein wenig Geld damit verdienen. Allerdings ist nicht jeder Ratgeber gleich ein Selbstläufer. Du kannst bei allen Schritten der Erstellung viele Fehler machen. In diesem Artikel beschreibe ich dir, welches die häufigsten Fehler bei der Erstellung eines Ratgebers sind und wie du sie vermeidest.

10 Fehler, die du in deinem Ratgeber vermeiden solltest

Fehler 1: Du schreibst den Ratgeber für dich selbst.

Viele Autor*innen machen sich vor dem Schreiben kaum Gedanken über ihre Zielgruppe – und schreiben ihren Ratgeber quasi für sich selbst. Dabei bist du selbst die schlechteste Zielgruppe für deinen Ratgeber. Schließlich weißt du schon alles, was drin steht. Jemand wie du wird den Ratgeber auf keinen Fall kaufen.

Du kannst diesen Fehler vermeiden, indem du dir im Vorfeld konkret überlegst, wen du ansprechen willst. Am besten nutzt du dazu eine Persona – eine erdachte Person, die möglichst lebensnah wirkt und die du direkt mit deinem Ratgeber ansprechen kannst.

Fehler 2: Du versuchst, zu viele unterschiedliche Menschen anzusprechen.

Deine Zielgruppe sollte nicht zu groß sein, denn du kannst es unmöglich allen Menschen recht machen. Wenn du einen Fitness-Ratgeber für alle Menschen in allen Altersgruppen und Lebenslagen schreiben willst, kannst du nur ganz oberflächliche Tipps geben, die am Ende niemandem helfen.

Es ist daher viel besser, dich auf eine etwas engere Zielgruppe festzulegen. Du könntest zum Beispiel Fitness-Tipps für Berufstätige über 50 schreiben. Damit ist deine Zielgruppe klar, und du weißt, dass du für diese Menschen auch wirklich hilfreich sein kannst.

Auch hier helft dir die Persona, die ich unter dem letzten Tipp vorgestellt habe. Wenn du sie definierst und ganz konkret beschreibst, fasst du deine Zielgruppe ganz automatisch enger.

Fehler 3: Du legst dein Thema für den Ratgeber zu allgemein an.

Auch dein Thema sollte nicht zu breit angelegt sein. „Fitness-Tipps“ ist vielleicht schon zu viel des Guten. Unter diesem Begriff könntest du alle möglichen Sportarten, aber auch Verhaltensweisen im Alltag zusammenfassen. Auch dies wird dazu führen, dass du nur an der Oberfläche kratzt. Wenn du zu allen möglichen Bereichen eines zu breit gefassten Themas etwas schreiben möchtest, kannst du zu jedem einzelnen immer nur sehr wenige Informationen liefern.

Achte daher darauf, dass dein Thema speziell genug ist, dass du es wirklich umfassend behandeln kannst.

Fehler 4: Dein Thema konzentriert sich nicht auf ein Problem.

Menschen kaufen sich Ratgeber, weil sie ein Problem für sich lösen wollen. Genau dieses Problem solltest du in deinem Ratgeber auch thematisieren – und zwar schon im Titel.

Bleiben wir beim Beispiel mit den Fitness-Tipps für Berufstätige. Das Problem, das deine Zielgruppe hat, könnte sein, dass sie Sport nicht in ihren Alltag integrieren können, weil es für sie keinen geregelten Tagesablauf gibt. Dieses Problem kannst du mit deinem Ratgeber adressieren.

Denke bei der Eingrenzung deines Themas immer daran, welches Problem deine Persona haben könnte. Wenn du dieses Problem formuliert hast, folgt fast alles andere von selbst.

Fehler 5: Du berätst deine Leser*innen nicht zur Lösung ihres Problems.

Manche Autor*innen von Ratgebern wollen am Anfang nichts falsch machen und beziehen daher nicht ausreichend Position in ihrem Text. Sie stellen vielleicht verschiedene Lösungen nebeneinander vor und beraten ihre Leser*innen gar nicht. Aber genau dafür kauft man einen Ratgeber!

Also lege dich lieber auf eine konkrete Lösung fest und erkläre, warum du genau diese empfiehlst. So baust du Vertrauen auf und bringst auch Resultate bei deinen Leser*innen – und das macht sie zufrieden.

Fehler 6: Du verwendest eine unübersichtliche Struktur.

Es gibt Ratgeber, deren Inhaltsverzeichnis sieht so aus, als ob sich jemand genau fünf Minuten Zeit genommen und einfach alles untereinander geschrieben hätte, was ihm oder ihr gerade einfiel. Klar, der eigentliche Text kann natürlich trotzdem noch überzeugen, aber wahrscheinlich werden die meisten gar nicht so weit kommen. Oder schaust du dir nicht das Inhaltsverzeichnis eines Ratgebers an, bevor du ihn kaufst?

Wenn du die Struktur für deinen Ratgeber erstellst, gehst du am besten vom Allgemeinen ins Spezielle. Fange damit an, das Problem zu beschreiben oder zu definieren. Anschließend kannst du Hintergründe und Auswirkungen beleuchten. Und danach kommt die Lösung, am besten schrittweise und leicht nachvollziehbar. Damit hast du eine gut aufgebaute Struktur für deinen Ratgeber, die du „nur noch“ füllen musst.

Fehler 7: Du folgst keiner guten Argumentationslogik.

Wenn du einen Ratgeber schreibst, musst du nicht nur gut schreiben können, du musst auch didaktisch gut schreiben können. Deine Leser*innen sollen eigenständig alles nachvollziehen können. Dafür ist es wichtig, dass du deine einzelnen Schritte logisch aufbaust.

Eine gute Argumentationsstruktur ist das Prinzip der Pyramide. Nach diesem Prinzip fängst du mit einem Detail an und führst dieses argumentativ dann zu der allgemeinen Aussage, die du tätigen willst.

Fehler 8: Du schreibst nicht authentisch in deinem Ratgeber.

Dein Ratgeber ist kein Schulaufsatz und auch kein Brief an eine Behörde. Es gibt keine formalen Anforderungen, außer, dass man ihn gut verstehen sollte. Dein Text wird umso besser, je mehr du von dir selbst hineingibst. Schreibe so, wie du auch sprechen würdest oder wie du einen Brief an deine Persona formulieren würdest. So kannst du sicher sein, dass deine Persönlichkeit durch den Text hindurchscheint und deine Leser*innen anspricht.

Fehler 9: Du denkst zu spät an die Veröffentlichung.

Natürlich willst du deinen Ratgeber veröffentlichen, wenn er fertig ist. Und das weißt du ab dem Moment, an dem du das erste Mal über einen Ratgeber nachdenkst. Damit die Veröffentlichung ein Erfolg wird, solltest du dich von Anfang an darauf vorbereiten.

Du kannst deine Zielgruppe bereits recherchieren und überlegen, wie du sie am besten ansprechen kannst. Du kannst auch auf Social Media bereits teilen, dass du jetzt einen Ratgeber schreibst. Und du kannst deine künftigen Leser*innen an deinen Fortschritten teilhaben lassen, zum Beispiel über eine eigene Webseite. So machst du sie schon neugierig auf das, was kommen wird. Weitere Tipps zur Vermarkung findest du auch hier.

Fehler 10: Für deinen Ratgeber fehlt dir ein guter Plan.

Als ich meinen ersten Ratgeber geschrieben habe, war ich so Feuer und Flamme von der Idee, dass ich alles so ein bisschen „drauf los“ gemacht habe. Ich hatte Glück, dass ich intuitiv einiges richtig gemacht habe und der Ratgeber trotzdem erfolgreich wurde, aber es hat auch ein bisschen gedauert, bis er so richtig angelaufen ist.

Wenn du dir von Anfang an einen Plan machst und diesen befolgst, kannst du damit viele Fehler bei deinem Ratgeber vermeiden und direkt zum Start mehr Leser*innen ansprechen.

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel helfen.

 

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